Anti-Trump-Propaganda in den staatlichen Medien

2020-11-19


Dass die Tagesschau regelmäßig Propaganda gegen US-Präsident Trump macht, ist nichts neues. Inhaltlich ist sie sicherlich weitgehend richtig, auch wenn es oftmals nichts mit unabhängiger Berichterstattung zu tun hat, was ja echten Journalismus auszeichnen sollte.

Wenn die Tagesschau allerdings kritisiert, dass die USA sich weiterhin aus Afghanistan zurückziehen werden , kann ich kein Fehlverhalten seitens Trump erkennen. Vorrangig sind Kriegseinsätze zu verurteilen und Truppenrückzüge zu begrüßen - egal, welche Eitelkeiten der Bundesregierung aktuell berührt werden.

Zum Hintergrund: Die USA ist mit ihren Verbündeten (auch der Bundeswehr) seit 2001 in Afghanistan - offiziell, um das menschenverachtende islamische Talibanregime zu stürzen. Dieses Ziel ist allerdings gescheitert. Nicht zuletzt, weil die Taliban die Menschen vor Ort immer noch besser erreichen als die Bomben der USA und NATO. Derzeit sind sogar Verhandlungen im Gange, womit nach einem Abzug der ausländischen Truppen das Land wieder in die Hände der islamischen Taliban gelangen soll.

Die Kritik der Tagesschau zielt nicht etwa auf dieses letztgenannte Problem ab, sondern lediglich auf die mangelnde Absprache mit der Bundesregierung, die sich um die Sicherheit der eigenen Soldaten sorgt.




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